Aufgrund einer Aufmerksamkeitsstörung wie z.B. einer Wahrnehmungs-/ Verarbeitungsstörung, Teilleistungs- schwächen oder AD(H)S können folgende Fähigkeiten beeinträchtigt sein
- Aufmerksamkeit und Konzentration
- Wahrnehmung und Verarbeitung
- Fein- und / oder Grobmotorik
- Sprechen und Sprachverständnis
- Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
Betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene fallen häufig auf durch
- hohe Ablenkbarkeit, Reizoffenheit
- unzureichende Fähigkeit zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu unterscheiden
- Hyperaktivität / Hypoaktivität
- Beeinträchtigungen im Lesen, Schreiben, Rechnen
- langsame Lernprozesse trotz durchschnittlicher Intelligenz
- Müdigkeit und Antriebslosigkeit
- psychosomatische Beschwerden wie Kopfweh, Bauchweh, Schlaf- und Essstörungen
Betroffene Personen nehmen ihre Umwelt teilweise „anders“ wahr als ihre Mitmenschen. Sie fallen nicht selten durch unangepasstes Verhalten auf. Dies wird oft als disziplinlos, gleichgültig oder unintelligent fehlinterpretiert. Diese Fehldeutungen und Missverständnisse können sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen, Großeltern und anderen Personen im Umfeld Verunsicherung oder gar Rat- und Hilflosigkeit auslösen. Mögliche Ursachen einer Aufmerksamkeitsstörung
- sensomotorische Integrationsstörung
- Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-) -Störung (AD(H)S)
- Hörverarbeitungs-/ Hörwahrnehmungsstörung (AVWS)
- Sehverarbeitungs-/ Sehwahrnehmungsstörung
- emotionale Wahrnehmungsstörung
Mögliche Folgen einer nicht behandelten Aufmerksamkeitsstörung
- umschriebene Entwicklungsstörungen
- geringe Frustrationstoleranz
- Zurückgezogenheit bis hin zu depressivem Verhalten
- soziale und emotionale Störungen
- Beziehungsschwierigkeiten
Weitere Beratungen und Informationen, erhalten Sie über die Mitgliedervereine der BVAD e.V.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. April 2008 )
|